Unter diesem Motto fand am 02. Dezember 2005 der inzwischen etablierte liturgische Abend in unserer Gemeinde statt. Passend zum Thema hatten wir den Pfarrer der evangelischen Nachbargemeinde Herrn Christoph Maties eingeladen, der sich auch bereitwillig den Fragen der 14 anwesenden Teilnehmer des Abends stellte.
Nach einem kleinen Abendessen und einer kurzen Gesangsrunde erfolgte dann der Einstieg ins Thema.
Auf einem Tisch waren allerhand Dinge ausgestellt und die Teilnehmer wurden gebeten sich dasjenige herauszusuchen welches sie als typisch katholisch oder typisch evangelisch empfanden. Jeder wurde dann gebeten der Gruppe zu erläutern, warum er oder sie sich gerade diesen Gegenstand ausgesucht hatte
Auf diese Art und Weise kamm es dann zu (teils sehr intensiven) Gesprächen zu Themen wie Marienverehrung, Heiligenverehrung, Orden und christliche Gemeinschaften, den Hl. Nikolaus, verschiedene Rituale, Unterschiede im Eucharistieverständnis und vieles mehr.
Im Nachhinein kann wohl gesagt werden, dass alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen feststellten, dass es viele Vorurteile, Missverständnisse oder auch einfach nur Unwissen über die einzelnen Konfessionen gibt. Alles in allem hat der Abend sicherlich dazu beigetragen in Zukunft unbekanntes nicht einfach abzulehnen, sondern sich erst darüber zu informieren und dann erst ein eigenes Urteil zu bilden. Einhelliger Wunsch war jedenfalls, so eine Gesprächsrunde in Zukunft noch einmal zu wiederholen.
Den Abschluss des Abends bildete dann eine kurze Andacht, die "echt ökumenisch" endete, als der evangelische Pfarrer den anwesenden Katholiken den Segen spendete.
